Cover von Solo: Cannibal World

[Analyse] Solo: Cannibal World

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Lesezeit: 16 Minuten
Qualifikation
Solo: Kannibalenwelt
Drehbuchautor
Oscar Martin
Karikaturist
Oscar Martin
Tinte
Tony Fernandez
Leitartikel
Ponent-Editionen
Sammlung
SolyShadow
Genres
Action/Science-Fiction
Erscheinungsdatum
2007

Vielleicht stimmt es, dass die Wiesen in der Vergangenheit wunderschöne grüne Wellen zeigten, die von einer warmen Brise bewegt wurden, und dass die Wolken einen perfekten Kontrast zu einem klaren, reinen Blau bildeten. Dass es mystische Wesen namens Bäume und Wälder gab und dass der Boden mit Farben berauschenden Parfüms bedeckt war. Aber das alles, falls es jemals existierte, ist nur Geschichte.

Die technologische Entwicklung der Menschheit und ihre Auswirkungen sorgen weiterhin für Kontroversen. Die Moderne, die historische Epoche, in der wir gelebt haben, ist ein Sohn oder ein herausragender Schüler der Aufklärung. Wenn diese ideologische Strömung durch etwas gekennzeichnet ist, dann durch ihr eigenes blinder Glaube an den unbegrenzten Fortschritt der Menschheit, mit den Lichtern der Vernunft im Vordergrund, die den Weg erhellen. Diese Begeisterung nahm im Laufe der Zeit, insbesondere ab dem 19. Jahrhundert, immer weiter zu. Zweifellos war es ein Schlüsselmoment, der Startschuss für eine Stufe der technologischen Entwicklung, die in der Geschichte unserer Spezies ihresgleichen sucht. Wie es nicht anders sein konnte, ging sie mit einer reichen intellektuellen Produktion einher, die ihre Daseinsberechtigung dieser Logik verdankte, sei es politischer Natur – liberale und sozialistische Produktionen zum Beispiel –, wissenschaftlicher Natur – geologische Kontinuität, Evolutionstheorie usw. – oder irgendeiner anderen. Auf der Ebene der Belletristik reicht es aus, die Werke von als Beispiel zu nehmenJules Verne, einer der der breiten Öffentlichkeit bekanntesten Autoren, zu erkennen, wie weit die Freude über den technologischen „Triumph“ des Westens reichte –Von der Erde bis zum Mond (1865) ist in diesem Sinne recht anschaulich. Die vorherrschende Idee, die die Ausmaße eines authentischen Dogmas erreicht hat, besteht darin Annahme, dass allein die technologische Entwicklung zum moralischen Fortschritt der Gesellschaft und ihrer Bewohner führt.

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Allerdings haben die Menschen schon sehr früh ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und evoziert mögliche unerwünschte Auswirkungen des Fortschritts. Es kommt sehr häufig vor, dass die menschliche Schöpfung selbst gegen ihre direkten oder indirekten Schöpfer rebelliert, wie man es in Romanen sieht, die weit voneinander entfernt liegen Frankenstein entweder Der moderne Prometheus  (1818) und 2001: eine Weltraum-Odyssee (1968). Diese Geräte können sogar ein wahres Terrorregime schaffen, das auf der Ausbeutung oder Vernichtung derselben Spezies basiert, die sie geschaffen hat, wie wir in Sagen wie denen von sehen konnten Terminator (1984) und Matrix (1999). Es ist nicht immer notwendig, bei der Beschreibung einer bedrückenden Zukunft auf ein kybernetisches System zurückzugreifen, sondern man muss sich einfach Gesellschaften vorstellen, die die negativsten Merkmale der Realität auf die Spitze treiben, indem sie ihre Antagonismen und sozialen Widersprüche auf verschiedenen Ebenen hervorheben und das aktuelle System entsprechend der Ideologie des Autors rechtfertigen oder widerrufen. Diese Tatsache zeigt sich in Romanen wie Eine glückliche Welt (1932) oder Der eiserne Absatz (1908) sowie im deutschen Film Metropole (1927), um nur einige Beispiele zu nennen. 

Diese Art von besonders unangenehmer Zukunft wird als Dystopie bezeichnet.. Aber die Realität selbst spricht für sich. Der Aufstieg der Militärindustrie hat schreckliche Kriege wie den Ersten und Zweiten Weltkrieg verursacht und ein neues Paradigma bewaffneter Konflikte entstehen lassen, das viel zerstörerischer und wahlloser ist – der alte westliche Ritterkodex oder der japanische Bushido wurden zurückgelassen – selbst im Schatten der völligen Vernichtung der Zivilisation, wie wir sie kennen, als Folge eines Atomkrieges. Andererseits führt das Bevölkerungswachstum und der ungezügelte Konsum unserer gleichnamigen Gesellschaft auf lange Sicht zu einer nicht nachhaltigen Umweltzerstörung, deren Auswirkungen wir gerade erst zu erahnen beginnen. Ohne Zweifel haben sich diese Tatsachen bewährt eine Quelle der Angst im kollektiven Unbewussten und hat zur Entstehung von Geschichten geführt, die in postapokalyptischen Zukünften angesiedelt sind, das sein Planet der Affen (1968) einer der bekanntesten. Dieser systemische Zusammenbruch hat sogar Kinderfilme durchdrungen, wie in Wall-E (2008) von Disney.

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Der Planet der Affen ist ein Beispiel für eine postapokalyptische Zukunft, die einige der negativsten Merkmale unserer Zivilisation widerspiegelt.

In diesem Zusammenhang liegt der Ansatz von Solo: Kannibalenwelt (2007) erhält seinen gesamten Daseinsgrund. Diese Arbeit, ein Comic, der aus dem Kopf des Bleistifts stammt Oscar Martin, nimmt einige der oben genannten Elemente auf und stellt eine Nachbildung der schlimmsten aller möglichen Welten dar, Nach einem schrecklichen Atomkrieg, der alles Leben auf der Erde in Schach hielt, entstand ein postapokalyptisches Universum. In ähnlicher Weise erreicht das Konzept der Dystopie seinen Höhepunkt. Wie wir sehen werden, wird er nicht zögern, auf eine merkwürdige Verbindung erzählerischer und künstlerischer Elemente zurückzugreifen, um uns diese alptraumhafte Realität zu zeigen, die ihm eine ausgeprägte Persönlichkeit verleiht, die niemanden gleichgültig lässt.

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Die Welt von Solo folgt dem Evolutionsparadigma durch natürliche Selektion, auch Darwinismus genannt, obwohl es seinem simpelsten und widerspenstigsten Ansatz folgt und alles auf den bloßen Kampf ums Dasein reduziert, in einem permanenten „Alle gegen alle“, im Essen oder Gefressenwerden. Alle anderen Mechanismen der Natur werden vergessen oder in den Hintergrund gedrängt. Der Hintergrund ist eine extreme Umgebung mit kaum Ressourcen. Aufgrund des Aussterbens der Pflanzenwelt aufgrund der Umweltzerstörung und des oben erwähnten nuklearen Holocaust konnten nur Fleischfresser oder Allesfresser überleben. Während einige sich dafür entschieden, ihre Größe und ihre natürlichen Waffen stark zu entwickeln, muchas se han visto obligadas a adquirir una inteligencia que se acerca a la del hombre -a pesar de que conserven muchos de sus rasgos conductuales primigenios-  quizás para sacar el máximo partido de su entorno y desarrollar sociedades lo bastante cohesionadas y coordinadas como para preservar su futuro como especie. A este grupo es al que el autor denomina como Pensantes, que se contraponen a los Cachocarne -las descomunales y mortíferas bestias citadas en primer lugar- y a los Bichos. Pero un cambio tan radical hubiera sido materialmente imposible sin la “ayuda” de la radiactividad. Este elemento, tan recurrente en los cómics de mutantes y superhéroes, no falta en un planeta contaminado hasta los cimientos por décadas de vertidos tóxicos y una devastadora guerra nuclear.

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Algunas especies no necesitaron desarrollar su inteligencia; les bastó con desarrollar su tamaño, musculatura y armas naturales para imponerse en el medio hostil.

Es a la categoría de los Pensantes a la que pertenecen las ratas mutantes, la especie de nuestro protagonista Solo, que muy pronto tendrá un contencioso con el ser (in)humano que marcará el argumento del conjunto de la historia y el destino de nuestro héroe. En efecto, la humanidad no sólo sigue existiendo a pesar de todo, sino que continúa siendo la especie dominante. Tras un periodo de retracción en colonias cerradas al mundo, encargando a especies “inferiores” como los Monines (simios bípedos adscritos a la categoría de los Pensantes) el trabajo sucio de las cacerías, han comenzado a reforzar sus tentativas de proseguir con la explotación del resto de especies. Desafortunadamente para el protagonista de la historia, será su propia especie, las ratas mutantes, la elegida para su crianza masiva con fines alimentarios debido a su acelerado ritmo reproductivo y su reducido tamaño. Este hecho motivará el rapto de la familia de Solo, y el principio de éste periplo en pos de su rescate marcará el inicio de su aventura.

Llegados a este punto, es cuando debemos describir la forma en la que Óscar Martín nos presenta su mundo y el ritmo que insufla a su narración. En primer lugar, una de sus características fundamentales es la acción y la violencia explícita y descarnada, que actúa como espina dorsal de la historia. Marca los tiempos, construye los acontecimientos que se van encadenando a lo largo de la misma y nos dibuja poco a poco el mapa de su ecosistema y las relaciones entre especies que en él habitan.Cabe la posibilidad de que este elemento sea disuasorio para los lectores que no estén interesados en este tipo de cómics tan violentos y busquen una trama más compleja, pero lo cierto es que es la viva expresión de la coherencia narrativa. La dinámica de la historia sumerge de lleno al lector en la lógica imperante en semejante lugar, donde la lucha sin cuartel por la supervivencia no sólo está a la orden del día, sino que es literalmente imposible dar un paso sin encontrar a hordas sedientas de sangre buscando un aperitivo. Inmersos en semejante mentalidad, se hace evidente que la única forma de conocer tu entorno es a base de machete y pistola, garras y dientes. El panorama se completa con la presencia de escenas sexuales y desnudos -cabe mencionar que el autor fue uno de los colaboradores de la Zona X de la revista El Jueves-, así como el amplio uso del lenguaje “malsonante”y “soez” que, siguiendo los estándares de la política de clasificación por edades, lo catalogaría como no apto para todos los públicos.

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Las expresiones vulgares y malsonantes serán, junto con la violencia, la gran constante de la obra.

Ahora bien, a la hora de materializar este planteamiento es donde el grafismo adquiere una importancia capital. Y es en ese preciso detalle donde el autor hace gala de su particular estilo aprovechando su trayectoria como dibujante. De una historia así, cabría esperar encontrarnos un grafismo donde el realismo extremo, rebosante de crudeza y oscuridad, se erigieran como los principales abanderados de dicho apartado. Óscar Martín, por el contrario, nos ofrece un estilo artístico deudor de la escuela Disney, y fruto de su pasada elaboración de cómics protagonizados por personajes de la compañía de animación estadounidense, y sobre todo, de los famosos Tom & Jerry de la Warner. Lo más probable es que a algunos de los amantes del cómic y la animación más veteranos no podamos evitar sentir nostalgia al ver a Puerkos similares al personaje Pumba de El Rey León (1994)o personajes pertenecientes a la especie de los gatos que nos recuerden a Pete, el archienemigo de Mickey Mouse.

El principal logro del autor radica en conseguir, a pesar de todo, presentarnos una estética adulta en toda su crudeza, con sangre por doquier y marcas de podredumbre y decadencia que hará este universo perfectamente tangible, coherente y verosímil. Asimismo, su estilo caricaturesco abre las espitas a un humor negro, ácido y socarrón, que hace acto de presencia en la historia de forma dosificada y constante. La ausencia de color en sus páginas, la viveza y nitidez de los los trazos, el extraordinario dinamismo y vivacidad en la composición y el discurso narrativo, que adapta la estructura distributiva de las viñetas a la propia escena, apareciendo en la página como un todo orgánico, bebe directamente del manga japonés. Esta confluencia de rasgos occidentales y orientales configuran su marcada personalidad a la obra y cumple a la perfección su labor como soporte de tan frenética, dinámica y directa acción en la que toma cuerpo su historia.

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El dinamismo de la acción, su carácter sangriento y el sentido cómico de dibujos y onomatopeyas (reemplazadas por expresiones coloquiales) son algunos de sus rasgos más llamativos.

Todo lo expuesto hasta ahora puede llevar a la conclusión de que nos encontramos ante un cómic de carácter simplón y superfluo, de grafismo zafio e infantil a partes iguales, y plagado de violencia gratuita y sexo, todo totalmente carente de trasfondo. Es evidente que las exigencias narrativas, supeditadas a la perspectiva del protagonista, provoca algunas carencias significativas en la profundidad de la trama y en la caracterización global de ciertos elementos clave de ese mundo. Pero a pesar de esas limitaciones, es más profundo de lo que indican las apariencias. Ante todo, la temática subyacente de este cómic no es otra que la del darwinismo social más draconiano y atroz. En este hecho caben dos interpretaciones contrapuestas. La primera de ellas mostraría un cariz conservador, y hasta reaccionario, que nos recuerda mucho a las tesis de Thomas Hobbes sobre el comportamiento de una humanidad no sujeta a ningún tipo de ley. Si “el hombre es un lobo para el hombre”, como afirmaba el famoso ideólogo inglés, esta obra sería su expresión más literal, teniendo su correlato en las permanentes luchas de todos contra todos a las que asistimos desde el principio hasta el final de la misma. No obstante, también es posible analizarlo desde otro prisma, el de la crítica directa y satírica de la actualidad. Al tratarse de un futuro distópico y apocalíptico, el peor mundos posibles, no sería de extrañar que el autor nos presentara una perspectiva del actual estado de cosas exacerbando sus rasgos más negativos: la delincuencia, la marginalidad, el fanatismo religioso, el egoísmo y la competitividad a ultranza, para lo cual utiliza como escenario una recreación de los catastróficos resultados del lado más oscuro del “progreso”.

El desarrollo del argumento no permite ni tan siquiera vislumbrar un atisbo de transcendencia de un destino previamente marcado, y ni tan siquiera un leve rayo de esperanza, sino la descarnada materialidad de la vida que les ha tocado vivir. El autor a menudo nos muestra la tormentosa interacción entre Solo y su entorno, revelándonos de cuando en cuando su mundo interior, que se debate constantemente en luchas internas entre un pasado anhelado, un desesperado presente y un futuro incierto y aterrador, pero al que no puede dejar de aferrarse por puro instinto de supervivencia. Finalmente, a pesar de todas estas calamidades, nos ofrece un resquicio de aquello tan natural y humano como es la necesidad innata de la compañía de otros seres que, en cierto modo, permita trascender la propia vida terrenal a través de la transmisión de un modesto legado a una generación venidera. También esconde un poso de tolerancia, de la posibilidad de coexistencia entre especies que se ven entre sí como enemigas, pero en el fondo no tan diferentes.

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El panorama desolador del entorno y la soledad y melancolía de un protagonista que contempla impotente cómo se desmorona su vida será otra de las constantes de la historia.

Para terminar, cabe mencionar un apartado muy recurrente en otros mundillos, sobre todo el de los videojuegos, como es el de la duración. Si en este último dicha duración adquiere notoriedad como justificación de su compra -un juego con una duración deficiente no amortiza lo gastado en él, y viceversa-, en el mundo del cómic la cuestión es algo más compleja. Son muchos los fans que disfrutan con las sagas largas, cuyas aventuras, dejadas en suspenso en el clímax de la acción para asegurar las ventas del siguiente capítulo o tomo, se prolongan con el transcurso de varios años e incontables tomos. De este modo, los fans más acérrimos estarán satisfechos y para los autores y, sobre todo, la marca distribuidora, supondrá una lucrativa estrategia comercial. Pero esto tiene una contrapartida, la ingente inversión económica que ello supone -a no ser que se recurra al señor Sparrow de internet-. In Solo: Kannibalenwelt no existe ese problema. Originalmente los capítulos de Solo habían sido recopilados en dos álbumes. El primero comprendía cuatro capítulos de unas veinticinco páginas cada uno. El segundo era, por el contrario, algo más asistemático, con dos capítulos de duración similar a los citados, y una aventura final del doble de extensión. Pese a existir dos aventuras posteriores –Solo: Supervivientes del Caos (2008) Und Solo: Crónicas salvajes (2012)-, la primera es una precuela y la segunda un spin-off.  Esto se debe a que presenta un final cerrado desde su primer tomo, por lo que no obliga al lector a hacerse con los siguientes, si bien no será óbice para que los fans más acérrimos los obtengan para continuar con las aventuras de nuestra antiheroica rata.  En la actualidad, existe una edición que incluye los dos tomos más una sección a color con fichas técnicas que nos describen el Mundo Canibal y las especies y grupos que en él habitan, así como algunos dibujos realizados por fans. Se trata, por lo tanto, de una obra accesible a buena parte de los bolsillos y apta para aquellos que no buscan aventuras eternas.

[Analyse] Solo: Cannibal World
El apéndice del tomo incluye un adelanto a todo color de lo que veremos en Solo: Supervivientes del Caos, la precuela que narra los orígienes del protagonista.

Por último, y a modo de curiosidad, señalar que inicialmente incluía un CD del grupo Fujiyama Kids -«unos músicos puros, de los de antes, una banda de puro rock, rock del duro», en palabras del autor-, cosa que desgraciadamente ya no ocurre, al menos cuando adquirí en el tomo que tengo entre manos.

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