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[HorrorScience] Howl: Schrecken der Werwölfe in einem angehaltenen Zug mitten in der Nacht

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Lesezeit: 5 Minuten
Howl-Abdeckung
Veröffentlichungsdatum
2015
Adresse
Paul Hyett
Skript
Mark Huckerby, Nick Ostler
Verteilung
Ed Speleers, Holly Weston, Calvin Dean, Rosie Day, Elliot Cowan, Sam Gittins

heulen(2015) ist ein britischer Horrorfilm von Paul Hyett, der für seine Spezialeffekte in Filmen wie bekannt istDer AbstiegUndWeltuntergang– was einen Nachtzug in eine klaustrophobische Falle verwandelt, in der ein lykanthropisches Biest seine Insassen abschlachtet. Mit Ed Speleers als dem schüchternen Dirigenten Joe, Holly Weston als der harten Passagierin Ellen und einer Nebenbesetzung, die einen Mikrokosmos der aktuellen englischen Gesellschaft darstellt, kombiniert der Film den klassischen Werwolf mit dem Subgenre „Kreatur auf engstem Raum“ (TypAusländerentwederDas Ding), aber mit einem bescheidenen Budget und einem starken Fokus auf praktisches Blut und ständige Spannung.

Ein Nachtzug, der sein Ziel nie erreicht

Die Geschichte beginnt mit dem Mitternachtszug auf der Strecke London-Redborough, einem heruntergekommenen und fast leeren Zug, in dem Charaktere reisen, die niemand vermissen würde: Joe, der unerfahrene und selbstbewusste Schaffner, der von einer Beförderung träumt; Ellen, eine starke Frau, die von einer anstrengenden Schicht zurückkehrt; ein arroganter Manager, ein rebellischer Teenager, ein Rentnerehepaar, ein betrunkener Fußballfan und mehrere Einwanderer sowie ein Geschäftsmann, der nicht aufhört, sich zu beschweren. Sie alle bilden ein bissiges Porträt des heutigen Englands: gegensätzliche soziale Klassen, alltäglicher Rassismus und allgemeine Apathie.

Die erste halbe Stunde dreht sich ausschließlich um Charakterentwicklung und Kontext: Joe macht seine Runden, wird von Passagieren gedemütigt, flirtet unbeholfen mit Ellen und verhandelt im Radio mit seinem Chef. Alles ändert sich, als der Zug mitten in einem dunklen Wald plötzlich abbremst, nachdem er etwas auf dem Gleis getroffen hat. Der Fahrer geht zur Kontrolle und kommt nie wieder zurück. Der Zug bleibt ohne Strom, ohne Signal und ohne Möglichkeit, vorwärts zu fahren. Die irritierten Passagiere verlangen Erklärungen. Joe wird als einziger anwesender Mitarbeiter zum Sündenbock.

Wenn der Vollmond das Äußere erleuchtet, erscheint die Kreatur: ein riesiger, brutaler Werwolf, entworfen mit praktischen Prothesen, die durch ihren Realismus beeindrucken. Der Angriff ist grausam: zerbrochene Fenster, Blut an den Wänden, Leichen, die in den Wald geschleppt werden. Die Überlebenden verbarrikadieren sich im Kantinewagen, improvisieren Barrikaden und entdecken, dass das Biest nicht die einzige Bedrohung ist: Im Zug explodieren Vorurteile, Egoismus und soziale Hierarchien mit der gleichen Gewalt wie draußen.

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Die zweite Hälfte des Films widmet sich dem verzweifelten Überleben. Jedes Auto wird zu einem tödlichen Videospiel-Level: erste Klasse, zweite Klasse, Fracht. Die Charaktere sterben einer nach dem anderen auf immer anschaulichere Weise, während Joe und Ellen – die einzigen, die sich scheinbar noch Menschlichkeit bewahrt haben – versuchen, einen Ausweg zu finden. Paul Hyett, von Beruf Maskenbildner, zeigt brutale praktische Effekte: Tränen, Bisse und Verwandlungen, die nichts der Fantasie überlassen.

Gesellschaftskritik mit Reißzähnen

Unter dem Blut,heulenEs wirkt wie eine Allegorie auf das England nach der Krise: die Arbeiterklasse (Joe), die buchstäblich von einem System verschlungen wird, das sie mitten im Nirgendwo im Stich lässt, die Privilegierten, die glauben, immun zu sein, bis das Biest sie in seinem Wagen erwischt, und die Einwanderer, die als entbehrlich behandelt werden. Der angehaltene Zug symbolisiert eine stagnierende Gesellschaft, und der Vollmond – als Metapher für unterdrückte Wut – löst in jedem das Schlimmste aus.

Im Vergleich zu Klassikern des Subgenres wie zHundesoldaten,heulenSetzen Sie weniger auf schwarzen Humor als vielmehr auf Hoffnungslosigkeit und ErinnerungDer Nebelvon Darabont in seinem Porträt darüber, wie Angst gewöhnliche Menschen in Monster verwandelt, die schlimmer sind als das echte Geschöpf.

heulen

Kuriositäten überheulen

  1. Paul Hyett war zuvor Leiter der Spezialeffekte beiDer Abstieg,WeltuntergangUndGreife den Block an. Hier debütierte er als Regisseur und entwarf die Kreaturen selbst.
  2. Der tatsächlich verwendete Zug war ein stillgelegter Konvoi im Norden Englands, der in einem verlassenen Depot gefilmt wurde, um diese schmutzige, realistische Atmosphäre zu erzeugen.
  3. Die Verwandlung des Fahrers wurde mit praktischen Prothesen und ohne CGI gefilmt, wofür Hyett sich stark machte, um die Rohheit des klassischen Genres beizubehalten.
  4. Die Figur von Ged (Sean Pertwee) ist eine Anspielung auf seine Rolle inHundesoldaten, wo er auch als Soldat gegen Werwölfe kämpfte.
  5. Der Film wurde in vielen Ländern direkt auf VOD veröffentlicht, erlangte jedoch aufgrund seiner Intensität und praktischen Wirkung schnell Kultstatus unter britischen Horrorfans.

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